ARCHIV FÜR AUTOBAHN- UND STRASSENGESCHICHTE

Geschichte & Organisation | Historischer Kalender

Ereignisse des Jahres 1996

     

                                


Januar

Januar 1996
  • BAB A20: Bauabnahme für die fertiggestellte Talbrücke Triwalk. Wegen gleichartiger Konstruktions- und Gestaltungsmerkmalen mit den Talbrücken Wallensteingraben, Rosenthal und Greeser Bach gehört sie zur sog. "Wismarer Brückenfamilie"


11.01.1996
  • BAB A17: Das Autobahnamt Sachsen und die Autobahndirektion Prag legen den Grenzübergang bei Breitenau fest.

    Angaben zur Informationsquelle:   

   Nach unten Nach oben

März

25.03.1996
  • BAB A13: Beginn des grundhaften Ausbaus der durchgehenden Strecke im Bereich der Kilometer 106,5 bis 112,0.

    Angaben zur Informationsquelle:   

27.03.1996
  • BAB A4: Tunnelanschlag am Ostportal für den Tunnel Königshainer Berge. Der Tunnel soll 3,3 km lang werden und von beiden Seiten her aufgefahren. Tunnelpatin ist die Ehefrau des sächsischen Ministerpräsidenten, Frau Ingrid Biedenkopf.

    Angaben zur Informationsquelle:   

   Nach unten Nach oben

April

April 1996
  • BAB A4: Beginn des Neubaues der südlichen Teufelstalbrücke wegen der Erweiterung der BAB von 2 x 2 auf 2 x 3 Fahrspuren je Richtungsfahrbahn.

    Angaben zur Informationsquelle:   

10.04.1996
  • BAB A17: Erste Vorbereitungsarbeiten beginnen mit Bohrungen zur Baugrunduntersuchung.

    Angaben zur Informationsquelle:   

16.04.1996
  • BAB A71: Erster Spatenstich für die Bündelungstrasse BAB A71/ICE-Strecke Erfurt - Nürnberg bei Rudisleben nahe Arnstadt in Thüringen.


26.04.1996
  • BAB A4: Verkehrsfreigabe der Anschlussstelle Gera-Leumnitz (B92).


   Nach unten Nach oben

Mai

Mai 1996
  • BAB A4: Verkehrsfreigabe der nördlichen Hälfte der Spreebrücke bei Bautzen zwischen den AS Bautzen-West und Bautzen-Ost. Sie war bereits die dritte Autobahnbrücke an dieser Stelle, nachdem die erste Brücke am 19. April 1945 gesprengt worden war und die zweite, von 1973 bis 1977 während der Zeit der DDR erbaute Brücke, den Anforderungen des nach der deutschen Wiedervereinigung sprunghaft angestiegenen Verkehrsaufkommens nicht mehr genügte. Die zweite Spreebrücke war auch lediglich mit zwei Fahrstrefen gebaut worden.

    Angaben zur Informationsquelle:   

05.05.1996
  • BAB A4: Die Parochialkirche St. Peter und Paul in Uhyst am Taucher wird erste Autobahnkirche im Freistaat Sachsen.


   Nach unten Nach oben

August

15.08.1996
  • Der Stadtrat der sächsischen Landeshauptstadt Dresden beschließt den Bau einer Brücke zwischen dem Neustädter und dem Altstädter Ufer nahe des ehemaligen Jagdhauses "Waldschlösschen", das dem Projekt auch seinen Namen gibt.

    Angaben zur Informationsquelle:   

   Nach unten Nach oben

September

September 1996
  • BAB A38: Baubeginn für das Teilstück der BAB A38 (VDE Nr. 13) von der AS Leinefelde-Worbis (B247n) bis zur AS Breitenworbis (L1014n).

  • BAB A38: Baubeginn des Überführungsbauwerks für die B86 als vorgezogene Maßnahme im Rahmen des Teilstücks der BAB A38 (VDE Nr. 13) von der AS Roßla (K2300/B80) bis zur AS Sangerhausen-West (L221).


02.09.1996
  • B250: Beginn der Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Werrabrücke in Treffurt/Wartburgkreis.


23.09.1996
  • BAB A63: Verkehrsfreigabe des Abschnitts B48 (Winnweiler) bis Steinbach von Bau-km 15,1 bis Bau-km 23,5 = 8,4 km. Begonnen hatte der Bau im Jahre 1990. Er beinhaltete auch den Bau der B48 Ortsumgehung Münchweiler (1993).


28.09.1996
  • BAB A9: Verkehrsfreigabe des seit dem 20.06.1994 rekonstruierten und von 2 x 2 auf 2 x 3 Fahrstreifen verbreiterten Teilstücks AS Weidensees - AS Homersdorf (VDE Nr. 12).


   Nach unten Nach oben

November

08.11.1996
  • BAB A14: Verkehrsfreigabe der Verlängerung der Bundesautobahn A14 von Halle-Peißen nach Magdeburg für den Abschnitt Löbejün – Könnern mit einer Länge von 11,6 km.

    NT1
    BAB A14 nahe der Ortschaft Domnitz. Foto: MZ, Bettina Wiederhold


20.11.1996
  • BAB A71: Rammschlag für den Bau der Steinatalbrücke bei Zella-Mehlis.


24.11.1996
  • BAB A10: Abriss der 2. Michendorfer Fußgängerbrücke, da wegen des Neubaus umfangreicher Raststätten- und Tankstellenanlagen zu beiden Seiten des Berliner Ringes im Bereich Michendorf die Fußgängerbrücke nicht mehr erforderlich war und einer künftigen Erweiterung der Richtungsfahrbahnen auf 4 Spuren hinderlich gewesen wäre. Die Brücke hatte 1977 einen ersten Neubau ersetzt, als das Teilstück vom AD Drewitz (heute AD Nuthetal, Abzweig der BAB A115) bis zum AD Magdeburg (heute AD Werder, Abzweig der BAB A2) als Folge des Transitabkommens zwischen der DDR und der BRD auf 2 x 3 Fahrspuren erweitert worden war.
    Die nunmehr abgerissene Brücke wurde an die Saale beim Bad Kösener Ortsteil Schulpforte (heute Ortsteil von Naumburg) gebracht und dort zur Saalequerung wieder aufgebaut.

    Mi1
    Abriss der zweiten Michendorfer Fußgängerbrücke 1996


30.11.1996
  • LIO 21: Tunnelanschlag für den Bau des Hörschelbergtunnels zwischen Gerstungen und Eisenach. Der Tunnelbau ist notwendig, um die Landstraße als Ortsumgehung zu bauen und damit die Gemeinde Hörschel vom Durchgangsverkehr zu entlasten.


   Nach unten Nach oben

Dezember

Dezember 1996
  • BAB A4: Verkehrsfreigabe des Überbaus Nord der erneuerten Pleißetalbrücke bei Crimmitschau. Baubeginn war im September 1995.


03.12.1996
  • BAB A4: Ferigstellung der neuen Tank- und Rastanlagen Teufelstal-Nord und -Süd.


19.12.1996
  • BAB A93: Verkehrsfreigabe Rehau-Nord und Rehau-Süd als Ortsumgehung Rehau mit einer Länge von 2,16 Kilometern.


20.12.1996
  • L 205: Verkehrsfreigabe der neuen Saalebrücke beim Naumburger Ortsteil Henne. Sie ersetzt die seit dem 25. September 1889 in Betrieb befindliche Brücke. Über diese erreichten am 12. April 1945 Truppenteile der US-Army die Stadt Naumburg.

    Hennenbrücke
    Brücke über die Saale bei Naumburg-Henne mit altem Zollhaus und den Pfeilern auf dem alten Widerlager.
    © H. Schneider, 3/2016

    Anmerkung: Die Brücke von 1889 war Ersatz für eine dem Rat der Stadt Naumburg gehörige Saalefähre, die früher die Hällische, d. h. die nach Halle führende hieß und erst seit 1790 Hennenfähre genannt wurde.
    Quelle: "Blätter aus der Heimat" Beilage zum "Naumburger Tageblatt vom 26. Januar 1913, Nr. 4, S. 1.

Zusammenstellung: H. Schneider, Redaktion Naumburg (Saale) des AfASG, 12/2019


Valid HTML 4.01 Transitional